Arbeits- und Gesundheitsschutz neu gedacht
Mentale Gesundheit im Homeoffice stärken
Homeoffice bzw. mobiles Arbeiten ist aus der modernen Arbeitswelt und auch bei der OEV Online Dienste GmbH nicht mehr wegzudenken. Was früher als Ausnahme galt, ist heute für uns zum Alltag geworden. Die Vorteile – Flexibilität, Zeitersparnis, Fokus – liegen auf der Hand. Doch mit der Entgrenzung von Arbeit und Privatleben wachsen auch die psychischen Herausforderungen. Für uns ist es daher enorm wichtig, den Arbeits- und Gesundheitsschutz auch im digitalen Raum konsequent mitzudenken – insbesondere in Bezug auf die mentale Gesundheit unserer Mitarbeitenden.
Homeoffice: Fluch oder Segen?
Während viele Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice regelrecht aufblühen, fühlen sich andere zunehmend isoliert, erschöpft oder überfordert. Fehlende soziale Kontakte, unscharfe Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit sowie ständig verfügbare Kommunikation können psychisch belasten. Das Homeoffice verändert nicht nur, wo wir arbeiten, sondern auch wie wir Arbeit empfinden.
Rechtliche Grundlagen & Verantwortung
Auch im Homeoffice gilt das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) – Unternehmen bleiben in der Pflicht, Gefährdungen zu ermitteln, präventiv zu handeln und ihre Mitarbeitenden für gesundes Arbeiten zu sensibilisieren. Neben der ergonomischen Ausstattung spielt dabei zunehmend die psychische Belastung eine zentrale Rolle.
Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung – auch remote
Laut § 5 ArbSchG müssen auch psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz erfasst werden. Dazu zählen u. a.:
- unklare Anforderungen & Zielkonflikte
- soziale Isolation
- fehlende Wertschätzung
- ständige Erreichbarkeit
- Zeitdruck und Arbeitsverdichtung
Fokus auf mentale Gesundheit: Was wir bei der OEV tun, damit es ALLEN gut geht.
Klare Kommunikationsregeln schaffen
- Eindeutige Arbeitszeiten & Pausen respektieren (Focus time, Lunch time)
- Keine Erwartung an „ständige Verfügbarkeit“ (Kalender zeigt an, wann Verfügbarkeiten vorhanden sind)
- Meetings mit klarem Ziel & Zeitrahmen
Soziale Verbundenheit fördern
- Regelmäßige virtuelle Teamformate (daily scrum meeting, stand-up-meeting, Reviews, 1:1)
- Digitale Formate für informellen Austausch (All-hands gesamte OEV)
- Patensysteme für neue Mitarbeitende
Mitarbeiterumfrage als Schlüssel zur mentalen Gesundheit
Wie geht es unseren Teams wirklich – im Arbeitsalltag, im Miteinander, mit Blick auf Belastung und Balance? Solche Fragen lassen sich nicht durch Zahlen oder Meetings allein beantworten. Deshalb starten wir regelmäßig unsere Mitarbeiterumfrage als zentrales Instrument, um frühzeitig zu erkennen, wo mentale Belastungen entstehen und wie wir wirksam gegensteuern können. Denn nur wer zuhört, kann verstehen. Nur wer versteht, kann gezielt unterstützen. Die Umfrage gibt uns wichtige Hinweise darauf, wo Druck entsteht, wie wir als Arbeitgeber besser entlasten können, welche Faktoren Resilienz und Wohlbefinden fördern, und wie wir eine gesunde, wertschätzende Unternehmenskultur weiter stärken. Mentale Gesundheit ist kein Randthema – sie ist Grundvoraussetzung für Motivation, Leistungsfähigkeit und Zusammenarbeit.
Unsere Führungskräfte
- Offenes Ohr für Belastungen im Team
Selbstfürsorge unterstützen
- Angebote für Achtsamkeit
Psychische Gesundheit
Mentale Gesundheit ist bei uns kein „Tabuthema“. Wir versuchen psychische Belastungen frühzeitig zu erkennen und offen darüber zu sprechen. So schaffen wir es langfristige Ausfälle zu vermeiden und ein gesundes Miteinander zu fördern – auch auf Distanz. Psychische Stabilität ist kein Privileg, sondern Voraussetzung für produktives Arbeiten innerhalb der OEV. Darum sehen wir es als unsere Aufgabe an alles dafür zu tun, unsere Mitarbeitenden aktiv für mentale Gesundheit stark zu machen.
Fazit: Gesunde Köpfe. Gesunde Teams.
Das Homeoffice bleibt – und mit ihm unsere Verantwortung, Gesundheit umfassend zu denken. Nicht nur körperlich, sondern auch mental. Ein ganzheitlicher Arbeits- und Gesundheitsschutz im Remote-Kontext ist daher bei uns kein Luxus, sondern eine Investition in Leistungsfähigkeit, Motivation und Unternehmenskultur. Denn: Wer mentale Gesundheit schützt, stärkt nicht nur Einzelne – sondern das ganze Team.
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